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AVCHD 2.0 (22.09.2011) Der AVCHD-Standard wurde ab Juli 2011 erweitert. Neu sind jetzt die 1080/50p, 60p-Aufzeichnung für Vollbilder (Progressive) beim Full-HD-Format (1920x1080) mit bis zu 28 Mbps und der 3D Modus mit 50i, 60i (Halbbilder) und 24 Vollbilder. Dazu gibt es neue Logos für „AVCHD Progressive“, „AVCHD 3D“ und „AVCHD 3D/Progressive“. Weitere Informationen finden Sie bei: http://www.avchd-info.org/format/index.html |
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Camcorder High Definition Spezifikationen für AVCHD (17.07.2006) Panasonic und Sony hatten erste Basis-Spezifikationen für „AVCHD“ am 11. Mai 2006 vorgestellt. Jetzt haben beide
Unternehmen entschieden, den Kreis der nutzbaren Speichermedien neben den bereits angekündigten 8 cm-DVDs um Speicherkarten (SD Memory Cards und Memory Sticks) sowie Festplattenlaufwerke zu erweitern. |
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HDV – Die Technik HDV (= High Definition Video) gibt es derzeit in zwei Varianten. HDV 720p als Vollbildtechnik (p = progressive Vollbildaufzeichnung) und HDV 1080i mit der Halbbildaufzeichnung (i = interlaced). Beide zeichnen die Datenströme auf eine Mini-DV-Kassette. Mal mit 19 Megabit/Sekunde, mal mit 25 Megabit/Sekunde. Als Kompressionsverfahren wird MPEG-2 und damit die Interframe-Kompression genutzt. Es wird nicht jedes Bild komplett gespeichert, sondern nur die Veränderungen zwischen den gespeicherten Vollbildern. Mini-DV: Was bedeutet digitale Aufzeichnung? In der elektronischen Datenverarbeitung und damit auf jedem Computer erfolgt die Verarbeitung von Informationen durch die Zerlegung der Daten in die beiden Binärwerte 0 und 1. Da sich alle zu speichernden Werte aus einer Kombination der Zahlenwerte 0 und 1 zusammensetzen, können sie als reine Rechenoperationen rasend schnell verarbeitet und gespeichert werden. Mit Hilfe spezieller Programme werden die Datenströme zudem verdichtet = komprimiert, damit entsprechend viele Daten auf der Festplatte im Computer oder auf dem digitalen Videoband gespeichert werden können. Werden die Informationen in ihrer ursprünglichen Form als Bilder und Szenen auf dem Bildschirm benötigt, so müssen sie lediglich wieder entschlüsselt werden. Die digitale Videoaufzeichnung im Amateurbereich erfolgt derzeit immer noch auf Bandmaterial, obwohl die Festplattenspeicherung schon leise an die Tür klopft. Die Aufzeichnung der Daten erfolgt im Schrägspurverfahren mit rotierenden Köpfen. Dabei werden die Helligkeits- und Farbinformationen als getrennte Signale aufs Videoband geschrieben. Im Gegensatz zum analogen Verfahren werden statt zwei Spuren jetzt zwölf Spuren pro Videobild auf dem Band gespeichert. Und das mit 9000 Touren, mit denen sich die Digital-Video-Kopftrommel dreht. Durch die neue Art der Speicherung entfällt der separate Löschkopf. Außerdem ist der Time Base Corrector, der für eine optimale Darstellung der Szenen sorgt, durch die Digitalisierung der Informationen automatisch integriert. Die zwölf Spuren für ein Vollbild sind je Spur in vier Bereiche aufgeteilt. Sub Code Sector: Video Sector: Audio Sector: ITI Sector: Damit eine ausreichende Menge an Video- und Tondaten und damit eine vernünftige Laufzeit pro Videoband erreicht werden kann, wird ein Datenreduktionsverfahren auf der Basis des mathematischen Verfahrens DCT (Diskrete Cosinus-Transformation) eingesetzt. Die Digitalisierung erfolgt im Verhältnis 4:2:0 mit 50 Halbbildern, wobei die Verdichtung im Verhältnis 5:1 erfolgt. Ein Faktor der für Amateure akzeptabel ist. Ton mit 12 oder 16 Bit Die Tonaufzeichnung bei Digitalvideo erfolgt im PCM-Verfahren. Je nach der ins Gerät eingebauten Technik können 2 oder 4 Tonkanäle genutzt werden. Und so kann nahezu DAT-Qualität erreicht werden, wenn mit einerSamplingrate von 48 KHz und einer Quantisierung von 16 Bit gearbeitet wird. Eine Tonaufnahme mit 12 Bit kann später in Stereo nachvertont werden. Die 16 Bit-Aufzeichnung bringt dagegen eine optimale Klangqualität. Die Nachvertonung im Camcorder ist bei Mini-DV-Modellen möglich, bei Digital 8-Camcordern dagegen nicht. Was kann die DV-Buchse? Ausgestattet sind die digitalen Camcorder mit der Firewire-Buchse, auch i-Link genannt. Sie entspricht der Norm IEEE1394, ein weltweiter Standard. Eine Buchse, die grundsätzlich als Ein- und Ausgang für die digitalen Signale dienen kann, die oft nur als Ausgang installiert wird. Damit spart der Hersteller/Importeur den Einfuhrzoll für die Eignung als Recorder. Als solcher gilt ein Camcorder, der auch über die DV-in-Buchse aufnehmen kann. Ein DV-in-Camcorder ist der erste Baustein zum volldigitalen Schnittplatz, denn der digitale Schnitt nonlinear per Computer kommt regelmäßig bei engagierten Videofilmern zum Einsatz. Nur dann sind professionelle Schnitte und Übergänge sowie Trickblenden machbar. Deshalb wird das digitale Videomaterial vom Camcorder auf die Festplatte überspielt, wo es bearbeitet, verfremdet und optimiert wird. Das fertige Ergebnis transportiert man dann wieder auf das Mini-DV-Band im Camcorder. Folglich kann der digitale Schnittplatz aus nur drei Komponenten bestehen: DV-Camcorder, Computer und TV-Monitor. (c) Wilfried Strauß |
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